Autoritär PDF Drucken E-Mail

Die meisten selbst ernannten Hundeexperten stellen eine harte, autoritäre Erziehung

in den Vordergrund. Kurzfristig führt die gewaltsame Erziehung sogar schneller zu

Erfolg als eine verständnisvolle Erziehung. Doch mit der Zeit gewöhnt sich der Hund

an die Strafen. Sie verlieren an Wirkung, man muss härter strafen. Ein Teufelskreis.


In einem heute noch erhältlichen Buch kann man gar lesen:

Einmal im Monat eine ordentliche Tracht Prügel hat noch keinem Hund geschadet.

Dann weiß er wer der Herr ist."


Ich sehe das nicht so. In der Erziehung unserer (menschlichen) Kinder haben wir

in den letzten Jahrzehnten viel dazugelernt. Gewalt ist keine Lösung!


GEWALT ERZEUGT GEGENGEWALT!


Wenn der Hund seine durch übermäßige Sanktionen und Starkzwangmethoden

aufgestaute Frustration nicht an uns Rudelführer herauslässt, so zeigt er doch

immer


AGGRESSIONEN GEGENÜBER SCHWÄCHEREN.


Autoritär verhält man sich, wenn man die Kontrolle über sich selbst verloren hat,

und gleichzeitig verzweifelt versucht andere zu kontrollieren.


Wir dienen dem Hund als Vorbild. Daher:

Miteinander statt Gegeneinander.

 

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