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KOMMUNIKATION

Kommunizieren statt Kommandieren

 

Erfolgreiche Erziehung basiert auf einer funktionierenden Kommunikation.


Ihr neues Familienmitglied ist bei Ihnen gut angekommen, hat sein Bett, sein Spielzeug,

seine Streicheleinheiten und fühlt sich bei Ihnen wohl. Nur mit der Kommunikation

hapert es noch - es spricht kein Deutsch.


Auch wenn Hunde ungeheuer anpassungsfähig, intelligent und aufmerksam sind,

können wir es nicht als selbstverständlich ansehen, dass sie unsere Sprache,

Wort für Wort, auf Anhieb verstehen. Stetiges Wiederholen mit ansteigender Lautstärke

hilft dabei selten. Am Gehör liegt es nicht.


Angemessener ist es, wenn wir einen Schritt auf sie zugehen, indem wir versuchen

sie zu verstehen. Auch unsere Hunde versuchen oft vergeblich uns etwas mitzuteilen...


Denken Sie an Ihren letzten Urlaub in einem fremdsprachigen Land. Wenn Sie versucht

haben sich das eine oder andere Wort einzuprägen, wissen Sie wie schwer es ist,

dass Wort am nächsten Tag, ...nach einer Woche ...im nächsten Urlaub wieder

anzuwenden.


Man braucht einige Übersetzungen bis man das Wort richtig verstanden hat,

die Gelegenheit zur regelmäßigen praktischen Anwendung um es zu behalten.

Außerdem einen Lehrer, der Ihre Sprache versteht.

 

Zwischen Mensch und Hund ist es nicht anders. Mit der Zeit versteht man die Zeichen

und Laute besser. Hunde achten auch auf kleinste Nuancen im Tonfall.


Mindestens genauso wichtig als die Botschaft, ist demnach die Art und Weise,

wie man sie ausspricht - möglichst leise und freundlich. Der Flüsterton wirkt.

Schreie können auch wirken, wenn man sie äußerst selten und gezielt einsetzt.

  • In Notsituationen, jedoch nicht in Ausseinandersetzungen zwischen Hunden.

  • Da Geschrei von Hunden als Bellen interpretiert wird, kann es in heiklen                 Situationen Aggressionen noch schüren.



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